Psychotherapie

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie 

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gehört neben der Verhaltenstherapie, systemischen Therapie und der Psychoanalyse zu den wissenschaftlich anerkannten Richtlinienverfahren und wird daher von den Krankenkassen finanziert.

In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geht es im Wesentlichen um das Verständnis, wie ein innerer unbewusster Konflikt zu einer Krise führt und eine psychische Erkrankung auslöst. Die Orientierung ist dabei nicht die Symptome möglichst schnell zum Verschwinden zu bringen, sondern sie eben als Ausdruck jenes inneren Konfliktes zu sehen, welcher das natürliche Wachstum  und die eigene Selbstentfaltung hemmt. Symptome können u.a. Phobien, Zwänge, Schulverweigerung, Depressionen oder Selbstregulationsschwierigkeiten wie Wutausbrüche oder selbstverletzendes Verhalten sein. In der Therapie unterstütze ich Sie oder Ihr Kind, sich mit Neugierde und Wohlwollen Ihrem inneren Erleben zuzuwenden und anzunehmen, um Entwicklungsblockaden zu lösen und wieder zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität zu finden.

Im Fokus der Behandlung steht die Bewältigung der gegenwärtigen Lebenssituation. Gemeinsam erkunden wir, in welchem Zusammenhang biografische Ereignisse, wie frühkindliche Beziehungserfahrungen und mögliche Traumata mit den aktuellen Schwierigkeiten stehen.

Der therapeutische Rahmen bietet die Möglichkeit die Selbsterforschung in einem sicher gehaltenem Raum zu unternehmen.

In der Arbeit mit Kindern geschieht die Erforschung spielerisch und dem jeweiligen Alter entsprechend.
 

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NARM

In meine Arbeit als tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapeut lasse ich den von Dr. Laurence Heller entwickelten Ansatz des Neuroaffektiven Beziehungsmodells (NeuroAffectional Relational Model, NARM) einfließen. NARM ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sich besonders für die Arbeit an Entwicklungs-, Bindungs- und Schocktraumata eignet. Dabei liegt der Fokus der Behandlung auf dem Hier und Jetzt, ohne  die biografische Dimension zu vernachlässigen. 

Die ressourcenorientierte Methode ist eine auf somatischen Grundlagen basierende Psychotherapie, die hilft, dysfunktionale Anteile wahrzunehmen, ohne dass diese zum Hauptthema der Therapie werden. Das Verfahren betont die Stärken, Fähigkeiten und Resilienz eines Menschen und setzt an der Regulierung des Nervensystems an.

weitere Information: www.drlaurenceheller.com

 

"Kontakt, unsere größte Sehnsucht, unsere größte Angst.“

Laurence Heller